Industrieforum

Das Industrieforum findet am Freitag, 8. November 2019, von 09:30-11:30, in den Räumlichkeit der Universitätszahnklinik Wien statt.

Als Kongressteilnehmer haben Sie die Möglichkeit einen der 6 Platinsponsoren-Workshops kostenlos zu besuchen. Sie können Sich im Rahmen der Online-Anmeldung für den Kongress auch für das Industrieforum anmelden.

Das Programm sowie die Vortragenden der einzelnen Workshops finden Sie hier:

PROGRESSIVE-LINE – Was kann die neue Schraube?
Leitung: Dr. med. dent. Jörg-Martin Ruppin

Die Erfüllung der Patientenwünsche steht heute mehr denn je im Fokus einer erfolgreichen Behandlungsstrategie – das bedeutet weniger Sitzungen und schnellere Versorgungen. In der Implantattherapie heißt das: Sichere Implantation auch bei reduziertem Knochenangebot, Sofortimplantation oder sogar Sofortversorgung. Hier muss der chirurgisch tätige Zahnarzt auf ein modernes Implantat zugreifen, das mit entsprechenden Designfeatures ausgestattet ist, um patientenfreundliche Behandlungskonzepte souverän zu meistern.
Im Workshop geht der Referent gezielt auf die Anforderungen ein und zeigt anhand klinischer Fälle, wo PROGRESSIVE-LINE seine Stärken voll ausspielt.

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Hart- und Weichgewebserhalt im abgeschrägten Alveolarkamm
Leitung: Prof. Dr. Christian Mertens – Uni Heidelberg

Ein reduziertes knöchernes Lager kann eine geplante Implantatinsertion deutlich erschweren. Auf der einen Seite existieren heutzutage verschiedenste augmentative Therapieformen welche eine Wiederherstellung des Kieferkamms ermöglichen können, auf der anderen Seite stehen Verfahren welche augmentative Verfahren vermeiden können. So kann durch die Verwendung kurzer Implantate, durchmesserreduzierter Implantate oder auch abgeschrägter Implantate bei richtiger Indikationsstellung ein Knochenaufbau vermieden werden. Ebenso kann der Einsatz digitaler Techniken helfen ein reduziertes Knochenangebot optimal auszunutzen und hierdurch ebenfalls Augmentationen vermeiden. Hierdurch kann die Gesamtbehandlungsdauer und die Morbidität deutlich verringert und potentielle Risiken und Komplikationen vermieden werden.Jedoch gibt es immer noch hinreichend Situationen in denen eine Augmentation unvermeidbar ist, wie zum Beispiel in der Oberkieferfrontzahnregion. Abhängig vom Lokalbefund stehen unterschiedliche Techniken unter Verwendung von Knochenersatzmaterialien oder autologen Knochens zur Auswahl.

Was Sie bei der Extraktion machen können, damit die Implantation ganz einfach wird
Leitung: Priv.-Doz. Dr. Dietmar Weng

Das Wissen um die Um- und Abbauvorgänge nach Zahnextraktion hat zu neuen, prospektiv orientierten Therapieansätzen geführt, die allesamt eines zum Ziel haben: den möglichst perfekten Erhalt des Alveolarkammes. Kann, und wenn ja, was kann getan werden, um das spätere implantologische Endergebnis funktionell und ästhetisch mit möglichst geringem Aufwand so erfolgreich wie möglich zu gestalten? Die Stabilität der periimplantären Hart- und Weichgewebe hat dabei oberste Priorität, da sie der Garant für einen langfristigen Implantaterfolg darstellt. Im praktischen Teil werden Verfahren der Socket und Ridge Preservation am Modell geübt.

Novel surgical protocols in the re-treatment of failures: When, why and how.
Presenter: Tabanella Giorgio DDS,MS

Failures, complications or iatrogenic conditions are dramatically increasing. The retreatment of these “unique cases” requires passion, ethics, and the willpower of helping people who presents with very high expectations and exacting psychological aspects. Variables such as periodontal biotype, biological potential for tissue regeneration and the nature of the underlying osseous architecture surrounding the ailing teeth and implants will influence the clinical decisionmaking to achieve optimal “biomimetic” results. The decision whether a retreatment should be performed is ideally driven by update evidence-based information but also by educational background, periodontist clinical experience, access to technology, patient and site’s risk assessment, predictors of disease, economic aspects, probabilities and uncertainties of treatment outcome as well as longterm stability of the results. Esthetic challenges can be even more relevant when tissue reconstruction needs to be performed in areas adjacent to teeth with a reduced periodontium since the impaired blood flow due to the disease can significantly reduce the biological potential for Guided Tissue Regeneration. The key to a successful re-treatment of dental failures is based on clinician’s ability to provide and maintain over time adequate bone’s volume as well as mucosa’s quality.

Sofortimplantation und Sofortversorgung
Leitung: Prof. DDr. Gabor Tepper – Wien

Inhalt:
Die Sofortimplantation und die Sofortversorgung hat sich mittlerweile zu einem bestens dokumentierten Routineverfahren entwickelt. In diesem Workshop wird die Behandlungsplanung unterschiedlicher Indikationen bzw. Protokolle gezeigt. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Patientenmanagement, das maßgeblich zum Erfolg von zeitkritischen Behandlungsmethoden beiträgt.
Eine der größten Herausforderungen in der Sofortimplantologie und Sofortbelastung besteht darin, eine ausreichende anfängliche Primärstabilität zu erreichen. In dieser Hinsicht sind die Implantatgeometrie und die mechanischen Eigenschaften des Implantats, die mit der Alveole interagieren, ein Schlüsselfaktor, der über die Machbarkeit des gesamten Konzepts entscheidet.
Anschließend folgt der Hands-on Teil in Kleingruppen.

Lernziele:

  • Einmal etabliert, wird die Sofortimplantologie die Behandlung sowie Behandlungszeiten verkürzen, den Alveolarknochen schonen, dem Patienten viele Augmentationen ersparen, die Kosten senken und dem Spezialisten einen Marktvorteil gegenüber seinen Konkurrenten verschaffen.
  • Sie erfahren in diesem Workshop, wie Sie von diesen effektiven Konzepten profitieren und Ihre Sicht auf die Implantologie verändern können.
  • Nach diesem Workshop wird Ihnen sowohl die chirurgische als auch die prothetische Vorgehensweise erläutert und Ihnen alle nützlichen Details für Ihre tägliche Arbeit näherbringen.

Implantologie 4.0: von digitaler Planung bis zum intraoralen Scanner
Leitung: Dr. Lukas Fürhauser & Dr. Nikolaus Fürhauser – Wien

Die Zukunft der Zahnmedizin ist digital, ob wir es wollen oder nicht. Intraorale Scanner und die Möglichkeit der digitalen Implantatplanung haben viele Prozesse vereinfacht und präziser gemacht, erfordern jedoch viel neues Wissen. Einerseits können wir die Ästhetik digital verändern und andererseits haben wir erstmals die Möglichkeit, die Restbezahnung eines Patienten ident zu replizieren. Damit wird das ästhetische Ergebnis voraussagbarer und Fertigungsprozesse werden beschleunigt.
Die Digitalisierung bietet uns also vielfältige Möglichkeiten, jedoch gibt es in diesem neuen Feld noch wenige Guidelines und einige Limitationen, die es zu kennen gilt.
Der Fokus dieser Veranstaltung ist der volldigitale Workflow – von der digitalen Planung über die navigierte Implantation bis zur digitalen Abformung mittels Intraoralscanner.